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Autor Thema: Kitesurfen in Deutschland - Form der Organisation?
joe
Admin

Beiträge: 1935
aus: Kiel, Germany
reg. seit: Mrz 99   

Icon 4 erstellt am: 04. Mai 2002 15:13      Ansicht des Profils von joe     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags 

Am Freitag abend, den 26. April 2002, hatte ja die Kitesurf-Trophy nach Laboe eingeladen und ihr Event-Konzept für 2002 vorgestellt. In dem Rahmen sind die Termine für dieses Jahr vorgestellt worden.

Ausserdem stand die Frage im Raum, ob und wie sich die deutschen Kitesurfer organisieren können, um Verboten vorzubeugen, Lobbyarbeit zu betreiben und um sich um Reglement, Judging usw. von Events zu kümmern. Dazu war auch Jens Meier vom DSV bzw. Surf-Club-Kiel anwesend, der einen kurzen Einblick in Verbandsstrukturen und Behörden-Kontakte gab und eine Zusammenarbeit anbot.

Das Thema Verbote ist eins der Hauptprobleme. Diese stehen oft kurz bevor, ohne das wir als Kiter das überhaupt mitbekommen. Und ein ausgesprochenes Verbot wieder rückgängig zu bekommen ist deutlich erschwerte Arbeit. Ein Problem bei diesem Thema ist, dass deutsche Behörden gerne "offizielle Ansprechpartner" hätten. Diese gibt es beim Kitesurfen ja noch nicht so richtig effektiv.

Laut Jens bedarf es nur eines aktiven Schritts der Kitesurfer, um sich z.B. in den DSV-Strukturen zu integrieren. Dabei würde eine Schiene "Kitesurfen" aufgebaut werden, genauso wie es auch eine Schiene "Surfen" gibt. Wie diese Schiene "Kitesurfen" ausgestaltet wird, hängt stark von Leuten (uns Kitesurfern) ab, die sich aktiv dabei einbringen würden.

Vorteile dieser Variante wäre, dass man von vorhandenen Strukturen profitieren kann. Der DSV ist deutschlandweit organisiert, man würde damit jeden Tümpel Deutschlands abdecken. Der DSV ist eingesessen und anerkannt. Der DSV hat eine Lobby im Rücken. Letzterer Punkt ist von Bedeutung. Würde es zu Problemen kommen, z.B. bei einem Verbotsfall, so würde der DSV gegen das Verbot angehen, mit all seinen Mitgliedern im Rücken. Und nicht nur einige wenige Kiter, die sich irgendwie privat organisiert hätten. Das Auftreten hätte also eine sehr starke Qualität.

Bis jetzt gab es nur bzw. gibt es noch die German Kitesurfing Association (GKSA) für den deutschen Raum. Da deren Öffentlichkeitsarbeit leider nicht optimal war, haben wenig Kiter mitbekommen, was da tatsächlich gelaufen ist und wofür sich die GKSA eingesetzt hat. Daher scheint auch sehr wenig aktive Unterstützung von Kitern an die GKSA rangetragen worden zu sein. Im Gegenteil war öfters Kritik zu hören. Sowas motiviert natürlich die wenigen, die sich dort aktiv engagiert haben, nicht besonders. So ist der aktive Stand der GKSA der, dass von 3-4 aktiven Personen momentan nur eine aktive Person übrig geblieben ist (Alexander Nassiri). Dieser scheint die GKSA auch nur weiter voranbringen zu können, wenn aktive Unterstützung aus dem Kreis der Kiter kommt.

Nebenher baut Peter Fleischhauer (und Uwe Schröder) die European Kiterider Association auf. So wie ich es verstanden habe, als Sprachrohr der deutschen aktiven Fahrer (?). Diese soll wohl auch aktiv werden bei den Themen Reglement und Judging von Events.

So in etwa sieht der Stand der Dinge aus. Wenn ich etwas falsch dargestellt habe, bitte nicht meckern, sondern einfach korrigieren.

Hauptproblem scheint zu sein, aktive Kitesurfer zu finden, die sich selbst einbringen würden, um an Lösungen konstruktiv mitzuarbeiten und zu gestalten.

Ich möchte im Folgenden die obigen Varianten zur Diskussion stellen.
Wie seht ihr die Problematik?
Gibt es Alternativen?
Wie kann man Leute motivieren für so etwas tätig zu werden?
Was ist eure Meinung?

Schoenen Gruss
Johannes

joe
Admin

Beiträge: 1935
aus: Kiel, Germany
reg. seit: Mrz 99   

Icon 1 erstellt am: 04. Mai 2002 15:15      Ansicht des Profils von joe     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags 

Hier noch meine eigene Meinung:

Bei allen Dingen die selbst und neu aufgebaut werden sehe ich das Problem, dass viel Zeit in vermeidbare Dinge investiert weden muss. Nämlich Sachen wie Struktur überlegen, Verband/Vereinsarbeit, Kassenwart usw. Das sind meistens Dinge, wo keiner richtig Lust zu hat.

Die DSV-Geschichte hätte den Vorteil, dass man direkt ins Gestalten einsteigen könnte. Struktur und Verband ist schon da. Man müsste nur die eigene Linie ausgestalten. Ebenso ist die dahinterstehende Lobby viel Wert.

Meiner Meinung nach sollte man den Fokus für eine deutsche Kite-Organisation auf die DSV-Geschichte legen. Hier ist wohl mit vergleichsweise wenig Einsatz am meisten zu bewegen. Die GKSA oder EKA muss damit ja nicht gestorben sein, sondern kann weiter aufgebaut werden.

Hauptproblem wird wirklich sein, Aktive zu finden die sich einbringen würden bzw. das Heft in die Hand nehmen. Gerade im ersten Jahr werden diese Personen viele eigene Fakten schaffen und vielleicht auch Kritik einstecken müssen. Um vernünftige Fakten zu schaffen, wäre es gerade so wichtig, dass sich aktive Kitesurfer einbringen, die wissen wovon sie sprechen. Und Anfangskritik sollte man recht locker wegstecken können, jeder hätte schliesslich selbst die Möglichkeit sich einzubringen.

Ich selbst stehe leider aus Zeitmangel für sowas nicht zur Verfügung. So wird es wohl vielen gehen. Gibts trotzdem Leute unter euch, die sich für sowas einbringen würden?

Gruss
Johannes

[This message has been edited by joe (edited 04 May 2002).]

Wip
Member

Beiträge: 128
reg. seit: Mrz 2002   

Icon 1 erstellt am: 04. Mai 2002 22:58      Ansicht des Profils von Wip     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags 

was ist eigentlich mit dem VDWS ??
dort scheint es schon einige aktivitäten zu geben , ausbildung der lehrer.....
wie steht der VDWS zum dsv ??

air
unregistriert



Icon 1 erstellt am: 04. Mai 2002 23:08            Editieren/Löschen des Beitrags 

ich denke, dass man aus fehlern lernen kann und NICHT vier verschiedene vereine gleichzeitig hochziehen sollte. wie das ganze letztendlich heißt ist zweitrangig. wichtig ist, dass man funktion und aufgaben klärt und aufteilt. so könnten kompetenz und macht gerangel schon im vorweg ausgeschaltet werden. den kopf sollte jemand übernehmen, der viel ahnung vom kiten hat. über entgelte (mitgliedsbeiträge) sollte auch nachgedacht werden.
hang loose

frager
unregistriert



Icon 5 erstellt am: 20. Juni 2002 18:00            Editieren/Löschen des Beitrags 

ist aus der geschichte eigentlich was geworden?

Niki
unregistriert



Icon 1 erstellt am: 20. Juni 2002 18:22            Editieren/Löschen des Beitrags 

ja, DSV ist bestimmt die richtige Adresse.
Joe, Du scheinst gut informiert zu sein - kannst Du vielleicht noch ein paar Infos geben, an wen sich Interessierte wenden können, die ein wenig Vereinsmeierei nicht abschreckt.

Viele Grüße,
Niki

joe
Admin

Beiträge: 1935
aus: Kiel, Germany
reg. seit: Mrz 99   

Icon 1 erstellt am: 20. Juni 2002 21:19      Ansicht des Profils von joe     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags 

Hi Niki,

würde vielleicht Sinn machen, dass sich die Leute vorher mal bischen absprechen. Von daher würde ich jetzt ungern direkt die relevanten Ansprechpartner vom DSV nennen.

Meldet euch bitte erstmal bei mir, Johannes Marczinski: 0431 3053644
email: johannes -at- bwd.de
(steht auch im Profil)

Ich würde dann versuchen, die Leute erstmal zusammenzubringen.

Gruss
Johannes



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