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Autor Thema: Eure Meinung zum Thema: Kiteleash - Was wie wo...
mmMeikel
Member

Beiträge: 66
aus: Kiel
reg. seit: Apr 2002   

Icon 4 erstellt am: 21. Mai 2003 16:58      Ansicht des Profils von mmMeikel     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

Hallo!
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, beschäftige ich mich z.Zt. mit dem Thema der passiven und aktiven Sicherheit beim Kitesurfen.

Ich bin heute an eurer Meinung zur Kite-Leash interessiert.
Es geht darum zu definieren, wie eine Kite-Leash und das QR dieser Kite-Leash ausgelegt sein sollte.

1. Was muss eine kiteleash aushalten können, bevor sie ihren ´Geist´ aufgibt und reißt (z.B. 20 daN entspricht ca. 20 kg oder bei 50 kg, 100 kg, 150 kg)?

2. Bis zu welcher maximalen Zugkraft an der Leash sollte das QR der kiteleash auslösbar sein, 20 daN (entspricht ca. 20kg), 50 kg, 100 kg, 150 kg?
Bei ca. 250 daN reißt eine normale Kiteleine.

3. Wieviel Kraft sollte man max. aufwenden müssen, um das QR der Kite-Leash bei einer Zugkraft von ca. 150 daN öffnen zu können, (Männer, Frauen, Jugendliche)?
Die Vorgabe für die Kite-Leash bei den zukünftigen Veranstaltungen der Kitesurf-Trophy liegt bei max. 15 daN

4. Wo sollte eurer Meinung nach eine kiteleash befestigt werden?
Am Trapezbügel, an einem extra D-Ring, am Arm (äußerst schlecht!)?
Auch hier die Frage, was muss die Befestigung aushalten können? Ein sog. D-Ring reißt bei ca. 60 kg, bei starkem Ruck sogar früher aus dem Trapez raus.


Ein an einer Leine auswehender kite (ca. 8qm) zieht bei ca. 30 kn Wind mit bis zu ca. 20 kg
Soll deshalb eine Kite-Leash auch nur für diesen Fall dimensioniert sein?

Beispiel-Scenario 1: der kite droppt, ein Mobo nimmt die Leinen mit, QR ist gezogen, man geht unwillkürlich hinterher, da man noch an der kiteleash hängt... Zugkraft? Weit mehr als 20 daN...

Beispiel-Scenario 2: Ein fremder kite verfängt sich in den eigenen Leinen, und hängt (worst case) ohne seinen Besitzer in den Leinen fest und dreht einen Kreis nach dem anderen, man selbst hat schon das QR gezogen, hängt aber noch an der kiteleash... Soll man warten bis die Leine bei 250 kg reißt oder sollte man noch in der Lage sein ein QR auszulösen?

So viele Fragen und hoffentlich einige Antworten von Euch.
Danke!

Gruß vom mmMeikel

niko
Surfer

Beiträge: 2638
aus: Germany
reg. seit: Jun 2002   

Icon 1 erstellt am: 22. Mai 2003 00:01      Ansicht des Profils von niko     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

Meikelman,

nicht böse sein,

aber die Kite LEASH befestigt man am besten gar nicht.

Sonst muss man...

...mit zertrümmerten Nasen rechnen (Stefan in Mirns 2001)
...gebrochenen Rippen rechnen (Stefan in Molkwerum 2001)
...einer Bänderdehnung im rechten Fußgelent rechnen (Niko 2001)
... mit Platzwunden am Kopf rechnen (Renesse ende 2002, wäre fast abgesoffen)
... mit gefesselten Beinen rechnen (wieder ich 2001).

Die Liste kann weitergehen, aber ich mag nciht mehr: am besten ist du tust dir viel Zeit mit deinem Kite an und lernst Ihn blind beherrschen. Dann kannst du auch mit ausgestrecktem Arm ohne Board Höhelaufen und brauchst die LEASH nicht mehr !

greussle
niko

kitekat
Surfer

Beiträge: 421
aus: tirol
reg. seit: Jun 2001   

Icon 1 erstellt am: 22. Mai 2003 00:05      Ansicht des Profils von kitekat     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

niko, hast du vielleicht kite-leash mit board-leash verwechselt???

niko
Surfer

Beiträge: 2638
aus: Germany
reg. seit: Jun 2002   

Icon 11 erstellt am: 22. Mai 2003 00:18      Ansicht des Profils von niko     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

uups, schon spät, was ???!!1

kitekat
Surfer

Beiträge: 421
aus: tirol
reg. seit: Jun 2001   

Icon 1 erstellt am: 22. Mai 2003 00:37      Ansicht des Profils von kitekat     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

... nachtmensch :-)

joe
Admin

Beiträge: 1935
aus: Kiel, Germany
reg. seit: Mrz 99   

Icon 1 erstellt am: 22. Mai 2003 01:34      Ansicht des Profils von joe     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

> 1. Was muss eine kiteleash aushalten können,
> bevor sie ihren ´Geist´ aufgibt und reißt
> (z.B. 20 daN entspricht ca. 20 kg oder bei 50
> kg, 100 kg, 150 kg)?

Bis der Kiter "signifikant" weggezogen wird, sollte sie auf jeden Fall halten. Danach darf sie reissen. Frage ist, was signifikant ist.

Im Prinzip sollte man nicht zu stark weggezogen werden, so dass man nicht mit Geschwindigkeit auf ein Hinderniss aufprallt. Beispiel Restzug bei Flysurfer Safety. Der Restzug ist unangenehm und lästig, aber nicht unbedingt gefährlich. Man verletzt sich dadurch nicht unbedingt.

Den Maximalfall Auslösung bei 35 Knoten (siehe auch unten) sollte ne Leash doch auf jeden Fall aushalten. Es gilt doch gerade zu vermeiden, dass in dem Fall der Kite abhaut, da es dann ne umherfliegende Waffe ist (die Bar).

Lass uns doch jetzt am WE in Heidkate mal paar Zugtests im Wasser hinterm Boot machen, welche Belastungen in der Praxis auftreten. Oder auch wenn man im flachen Wasser steht und absolut nicht mehr stehen bleiben kann.

So aus dem Bauch raus würde ich irgendwas zwischen 70 - 150 kg annehmen.


> 2. Bis zu welcher maximalen Zugkraft an der
> Leash sollte das QR der kiteleash auslösbar
> sein, 20 daN (entspricht ca. 20kg), 50 kg, 100
> kg, 150 kg?

Die Frage meinst du nicht ganz ernst, oder?
Natürlich sollte das QR IMMER auslösbar sein. Dafür ist es schliesslich da. Es muss bis zum Reissen der Leash also immer problemlos auslösbar sein.


> 3. Wieviel Kraft sollte man max. aufwenden
> müssen, um das QR der Kite-Leash bei einer
> Zugkraft von ca. 150 daN öffnen zu können,
> (Männer, Frauen, Jugendliche)?
> Die Vorgabe für die Kite-Leash bei den
> zukünftigen Veranstaltungen der Kitesurf-
> Trophy liegt bei max. 15 daN

Wirst du über deine Versuche wahrscheinlich am besten beantworten können. Ich denke auch, dass 15 als obere Grenze Sinn machen.


> Ein an einer Leine auswehender kite (ca. 8qm)
> zieht bei ca. 30 kn Wind mit bis zu ca. 20 kg
> Soll deshalb eine Kite-Leash auch nur für
> diesen Fall dimensioniert sein?

Hallo? Und dann soll sie reissen? Damit man dann die Bar als Waffe durch die Gegend fliegen hat? Nicht gut.


> Beispiel-Scenario 2: Ein fremder kite verfängt
> sich in den eigenen Leinen, und hängt (worst
> case) ohne seinen Besitzer in den Leinen fest
> und dreht einen Kreis nach dem anderen, man
> selbst hat schon das QR gezogen, hängt aber
> noch an der kiteleash... Soll man warten bis
> die Leine bei 250 kg reißt oder sollte man
> noch in der Lage sein ein QR auszulösen?

Die Frage meinst du schon wieder nicht ernst, oder? [Wink]

Natürlich muss man in der Lage sein, das QR auszulösen. Dafür ist es doch da. Bei dem Beispiel ist die Frage doch eher wieder, welche Belastungen die Leash aushalten muss.


Nicht vergessen solltest du das Thema: Funktioniert die Safety bei verdrehten Leinen?


Gruss
Johannes

Hinkebein
Member

Beiträge: 45
aus: Freising
reg. seit: Mrz 2003   

Icon 5 erstellt am: 22. Mai 2003 07:00      Ansicht des Profils von Hinkebein         Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

Wenn Du eine Kite-Lleash hast und die Kite-Leash ein QR-System hat, das immer funktioniert (so wie´s eben sein sollte), wieso sollte man die Kiteleash dann so konzipieren, das sie irgendwann den Geist aufgibt?

Befestig werden sollte die Leash meiner Meinung nach am Trapez. Am Arm stört sie nur, wenn man z.B. zum Board zurück schwimmen muss. Außerdem sollte sie so geführt sein, das man Rotationssprünge machen kann.


Gruß,

Hinkebein

joe
Admin

Beiträge: 1935
aus: Kiel, Germany
reg. seit: Mrz 99   

Icon 1 erstellt am: 22. Mai 2003 17:13      Ansicht des Profils von joe     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

Zitat:
Original erstellt von Hinkebein:
Wenn Du eine Kite-Lleash hast und die Kite-Leash ein QR-System hat, das immer funktioniert (so wie´s eben sein sollte), wieso sollte man die Kiteleash dann so konzipieren, das sie irgendwann den Geist aufgibt?

Weil es vielleicht Fälle gibt, wo man nicht in der Lage ist das QR zu bedienen oder das QR versagt (Technik kann immer irgendwie versagen) und eine Trennung vom Kite trotzdem erwünscht wäre?

Gruss
Johannes

Sascha Jung
Member

Beiträge: 295
aus: Nürnberg
reg. seit: Sep 2001   

Icon 3 erstellt am: 22. Mai 2003 17:39      Ansicht des Profils von Sascha Jung     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

Sehr theoretisch das ganze.

Ich habe schon öfter beobachten können, dass z. B. bei Flysurferkites die Saftey gerissen ist.
Sicherlich sind in diesem Moment höhere Kräfte beim auslösen bzw. als der Kite dann voll in die Saftey gefallen ist aufgetreten, als sich die Flysurfer Konstrukteure ausgerechnet haben. Aber.. dies war wirklich kein Einzelfall.

Für den Fall, dass man wirklich bewustlos hinter dem Kite hinterhergezogen wird und gegen ein Hindernis geworfen wird, oder z. B. beim Snowkiten am Dachgepäckständer eines vorbeifahrenden Autos hängen bleibt (nicht lachen, wäre fast schon mal passiert; habe ich selber gesehen), ist es sicherlich nicht schlecht, wenn es eine Solbruchstelle mit einer geissen Bruchlast gibt.

Für den Fall, wenn selbst die Sollbruchlast überschritten worden ist und man keinerlei Kontrolle mehr hat, hilft nur noch ein Messer.

Aber sicherlich ist dies auch wieder von Kite zu Kite verschieden.

Letztendlich geht es um Leben.

Viel Erfolg mit der Datensammlung

Grüsse

Sascha

lui
Surfer

Beiträge: 484
aus: A
reg. seit: Dez 2002   

Icon 6 erstellt am: 22. Mai 2003 23:45      Ansicht des Profils von lui     Private Nachricht versenden       Editieren/Löschen des Beitrags   Antwort mit Zitat 

Der Idealfall wäre wohl eine Art Not-Aus Taster an der Bar, aber davon ist man noch Lichtjahre entfernt, leider!



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