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Kleinstrand Camping Resort, Jabbeke

Starke Blüte von Blaualgen (Cyanobakterien), offizielles Badeverbot

Wichtige Fakten

Starke Blüte von Blaualgen (Cyanobakterien), begleitet von schädlichen Microcystin-Konzentrationen, die zu einem offiziellen Badeverbot führten.

Eingesetztes Produkt:
OASE CyanoClear
Herausforderung:
Algenblüte, Sauerstoffmangel
Art des Wassers:
Süßwasser
Art und Größe:
Bade- und Freizeitsee, ca. 3,8 ha Gesamtfläche, 6 m durchschnittliche Tiefe
Zeitraum und Art der Anwendung:
Einmalige Anwendung Ende Juli 2022
Ergebnis der Anwendung:
Freigabe zur Öffnung des gesamten Sees durch die örtliche Gesundheitsbehörde am 2. August 2022

"Mit Oase CyanoClear haben wir endlich eine wirklich wirksame Lösung für unser Blaualgenproblem gefunden. Statt Standardempfehlungen haben uns die Experten von Oase klar, individuell und praxisnah beraten. Im nächsten Jahr werden wir frühzeitig planen und uns schon vor Saisonbeginn an Oase wenden."


Der Ansatz

Der See im Kleinstrand Camping Resort zwischen Brügge und Ostende in Westflandern, Belgien, ist im Sommer normalerweise ein beliebter Treffpunkt: Familien genießen ihren Campingurlaub, Kinder spielen am Strand und im Wasser, und Wasserskifahrer nutzen den See als eine der größten Anlagen dieser Art in Belgien.

Doch Mitte Juli 2022 änderte sich die Situation abrupt: offizielles Badeverbot. Der Grund waren großflächige Cyanobakterienblüten, auch als Blaualgen bekannt, die zu gesundheitsgefährdenden Konzentrationen von Microcystinen führen können.

Für die Gäste und die Betreiber des Campingplatzes war dies eine große Enttäuschung. Das bis dahin längste Badeverbot seit Eröffnung des Sees führte zwangsläufig zu wirtschaftlichen Einbußen.


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Blaualgen: Überlebenskünstler mit negativen Folgen für das Ökosystem

Trotz ihres Namens sind Blaualgen keine Pflanzen, sondern Bakterien – genauer gesagt Cyanobakterien –, die natürlicherweise in Gewässern vorkommen.

Problematisch werden sie, wenn sie sich durch erhöhte Nährstoffkonzentrationen im Wasser und steigende Wassertemperaturen während heißer Sommerperioden stark vermehren. Dann entstehen blaugrüne Schlieren auf der Wasseroberfläche, häufig begleitet von unangenehmen Gerüchen.

Besonders relevant ist, dass einige Cyanobakterienarten Microcystine bilden können – Giftstoffe, die für Menschen gesundheitsschädlich und für Tiere lebensgefährlich sein können.


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Die Lösung

Das offizielle Bade- und Nutzungsverbot schränkte das Freizeitangebot rund um den See erheblich ein – mit spürbaren Folgen für den Tourismus in der Region.

Nicht nur der Betrieb des Adventure Aquaparks und der Wasserskistrecke war direkt von der Seenutzung abhängig. Auch für das Camping Resort entstanden wirtschaftliche Auswirkungen durch die eingeschränkte Nutzungsmöglichkeit. Auf der Facebook-Seite häuften sich Beschwerden, bereits angereiste Gäste reisten vorzeitig ab und weitere Urlauber stornierten ihre Buchungen.

Doch auch das Gewässer selbst war gefährdet: Während einer starken Cyanobakterienblüte sammeln sich Cyanobakterien häufig an der Wasseroberfläche und verringern dort die Lichtmenge, die Unterwasserpflanzen für die Photosynthese benötigen. Abgestorbene Pflanzenreste werden zersetzt, wodurch Sauerstoff verbraucht und der Sauerstoffgehalt im Wasser weiter reduziert wird. Im Extremfall kann dies zu einem ökologischen Ungleichgewicht des gesamten Gewässers führen.

Im Interesse der Gäste, der touristischen Betriebe und des natürlichen Lebensraums musste schnell eine Lösung gefunden werden, um weitere Schäden zu verhindern.


Wirksame und innovative Maßnahme gegen Blaualgen

Nach Rücksprache mit den Fachleuten von Oase empfahl der lokale Oase-Partner die passende Lösung: CyanoClear, eine gezielte Behandlung gegen Cyanobakterien und die von ihnen gebildeten Toxine.

Die innovative Wirkweise überzeugte die Verantwortlichen. Das in CyanoClear enthaltene Natriumpercarbonat setzt bei Kontakt mit Wasser kontrolliert Wasserstoffperoxid (H₂O₂) frei. Dadurch werden Cyanobakterien durch Oxidation bekämpft und die enthaltenen Giftstoffe gleichzeitig reduziert.

Die Wirkung ist schnell sichtbar: Erste Effekte zeigen sich bereits wenige Minuten nach der Anwendung. Innerhalb von 48 Stunden kann CyanoClear dazu beitragen, die Belastung durch Cyanobakterien und ihre Toxine deutlich zu verringern.

Bei sachgerechter Anwendung wird die übrige Flora und Fauna geschont. Nach der Wirkphase zerfällt CyanoClear in natürlich vorkommende Abbauprodukte, die bereits im Gewässer vorhanden sind.

Eine schnelle und effektive Lösung zur Behandlung akuter Cyanobakterienblüten.


Die Kraft eines Oase-Filtersystems für dauerhaft klares Wasser

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Die Ergebnisse

Aufgrund des dringenden Handlungsbedarfs des Campingplatzes stellte Oase innerhalb einer Woche die benötigten Produktmengen bereit und unterstützte die Anwendung mit einem Expertenteam vor Ort.

Begleitet von umfassenden wissenschaftlichen Untersuchungen vor, während und nach der Behandlung wurde die bedarfsgerecht berechnete Dosierung von CyanoClear mithilfe eines Spezialboots im See ausgebracht.

Bereits kurze Zeit nach der Anwendung zeigte sich eine deutliche Verringerung der typischen Cyanobakterienschlieren an der Wasseroberfläche und eine spürbare Verbesserung der Sichttiefe. Nach nur drei Tagen war die Cyanobakterienblüte nahezu vollständig verschwunden.

Auch die Toxinbelastung konnte erfolgreich reduziert werden: Analysen bestätigten, dass die schädlichen Microcystine durch die Behandlung auf 0,89 µg/l gesenkt wurden und das Gesundheitsrisiko für Menschen und Tiere damit deutlich reduziert werden konnte.

Das Ergebnis wurde von den Behörden bestätigt: Anfang August 2022 wurde der See offiziell wieder für die Nutzung freigegeben. Damit konnten die Freizeitangebote des Camping Resorts und die Badesaison wieder aufgenommen werden.


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