ABCDEFG
Verwenden Sie die Tabulatortaste, um zwischen Menüpunkten zu navigieren. Drücken Sie bei Menüschaltflächen die Eingabetaste, die Leertaste oder die Pfeiltaste nach unten, um Untermenüs zu öffnen. Verwenden Sie die Pfeiltasten, um innerhalb geöffneter Menüs zu navigieren. Drücken Sie Escape, um zu schließen.
Loading...
739238929
Water, Animals In The Wild, No People, Swimming, Koi Carp, Animal Themes, Outdoors, Fish, High Angle View, Day, Zoology, Pond, Four Animals, Orange Color, Animal Wildlife, Horizontal Image

Was passiert mit Teichfischen im Winter?

Die wohl häufigste Frage angehender Teichbesitzer lautet: "Was passiert im Winter mit meinen Fischen?"

Die kurze Antwort: "Nicht viel", aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Tatsächlich werden Ihre Fische einfach ruhiger. Manche sprechen von Winterruhe oder Dormanz, tatsächlich fallen sie in einen Zustand der Torpidität. Da ihre Körpertemperatur vollständig von der Umgebung abhängt, sinkt ihre Aktivität direkt mit dem Thermometer. An den kältesten Tagen finden Sie sie ruhig am Teichgrund, mit angelegten Flossen, einfach wartend auf den Frühling.

Ihre Fische sind widerstandsfähiger, als die meisten Besitzer annehmen, und kommen im Winter gut allein zurecht. Dennoch benötigen sie ein paar wenige, aber wichtige Maßnahmen von Ihnen, um gesund zu bleiben.


1. Regeln für die Winterfütterung

Ihre Fische verarbeiten Futter anders als Menschen. Sie fressen kontinuierlich, um ihr Verdauungssystem in Bewegung zu halten. Sinken die Wassertemperaturen, verlangsamt sich ihr Stoffwechsel so stark, dass sie ihren Verdauungstrakt nicht mehr vollständig entleeren können.

Wichtiger Hinweis zur Fütterung: Füttern Sie Ihre Fische bei zu kaltem Wasser, bleibt das Futter im Verdauungstrakt stecken und beginnt dort zu faulen, was zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führt.

So gestalten Sie die Fütterung im Jahresverlauf sicher:

  • Futter umstellen: Stellen Sie Ihre Fische mit sinkenden Temperaturen auf ein hochwertiges, ballaststoffreiches Herbst-/Frühjahrsfutter um.

  • Der 13 °C Schwellenwert: Stellen Sie die Fütterung vollständig ein, sobald die Wassertemperatur 13 °C erreicht.

  • Auf Nummer sicher gehen: Behalten Sie das Wetter im Blick und erwägen Sie, die Fütterung bereits bei 16 °C als zusätzliche Sicherheitsmarge einzustellen.

  • Temperaturschwankungen berücksichtigen: Erlebt Ihre Region im Herbst starke Temperaturschwankungen, verlassen Sie sich auf Ihr Urteilsvermögen und handeln Sie im Zweifel vorsichtiger. Nehmen Sie die Fütterung im Frühjahr erst wieder auf, wenn die Wassertemperaturen dauerhaft stabil sind.


Winter & Your Water Features

2. Konstanz und eine "sichere Zone" erhalten

Was Ihre Fische im Winter am meisten brauchen, ist eine gleichbleibende Umgebung. Niedrige Temperaturen stecken sie gut weg, doch starke Temperaturschwankungen stressen sie und können zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen.

  • Auf ausreichende Tiefe achten: Ihr Teich sollte mindestens 60 cm tief sein. Da Wasser am Grund am schwersten und wärmsten ist, entsteht hier eine entscheidende, ungestörte Winter-"Schutzzone" für Ihre Fische.

  • Wasserfall anpassen: Lassen Sie Ihren Wasserfall im Winter weiterlaufen, sollte er in einem flacheren Bereich in den Teich münden. Fällt der Wasserfall direkt in den tiefsten Bereich, vermischt sich das kühlere Oberflächenwasser mit der Schutzzone, in der sich Ihre Fische aufhalten.

  • Teichskimmer nutzen: Ein Wasserfall kann im Winter problemlos laufen, solange das kühlere Wasser ausschließlich von der Oberfläche über einen Teichskimmer abgezogen und direkt wieder an die Oberfläche zurückgeführt wird.


3. Eismanagement und der lebenswichtige Gasaustausch

Auch wenn Ihre Fische im Winter deutlich weniger atmen als im Sommer, atmen sie dennoch weiter. Friert die Teichoberfläche in kälteren Regionen vollständig zu, können schädliche Gase nicht entweichen und der Teich kann sich nicht mehr mit Sauerstoff versorgen.

Um Ihre Fische zu schützen, sollten Sie eine kleine, offene Stelle im Eis für den Gasaustausch erhalten, entweder mit einer der folgenden zwei Methoden:

  • Die Luftsystem-Methode (empfohlen): Platzieren Sie Ausströmersteine auf einer oberen Stufe im Teich, damit die Wasseroberfläche in Bewegung und offen bleibt.

  • Die Kleinpumpen-Methode: Positionieren Sie eine kleine Pumpe auf einer oberen Stufe, direkt zur Oberfläche gerichtet, sodass sie knapp über der Wasserlinie sprudelt.

Wichtiger Hinweis zur Platzierung: Platzieren Sie Pumpe oder Ausströmersteine niemals unten in der tiefen Schutzzone. Dies würde das wärmere Bodenwasser stark mit dem restlichen, gefrierenden Teichwasser vermischen, die stabile Umgebung Ihrer Fische zerstören und zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen.

Mit diesen einfachen, vorbeugenden Maßnahmen bei Teichgestaltung und Fütterung kommen Ihre Fische gesund und stressfrei durch den Winter und sind bereit, vital in den Frühling zu starten.


Winter & Your Water FeaturesWhat Happens to Turtles and Frogs in the Winter?